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Scheidenpilz richtig behandeln – wie geht das?

Wir, die Betreiber von Kolpitis.de (Hilfe bei Scheidenpilz), haben es uns zur Aufgabe gemacht, betroffene und auch interessierte Frauen über Scheidenpilz umfassend zu informieren. Die Vaginalmykose ist in der Regel ein Thema, das von Frauen nicht gern angesprochen wird. Auch ein Besuch beim Gynäkologen fällt einigen von Ihnen schwer. Doch wir möchten Ihnen gern aufzeigen, dass Sie im Falle einer Infektion keinesfalls allein da stehen und dass die eine Erkrankung an Scheidenpilz für Sie kein Grund sein muss, um sich zu schämen oder den Kopf hängen zu lassen.

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Auf unseren Seiten über Scheidenpilz können Sie sich in aller Ruhe und Ausführlichkeit über die Infektion durch den Candida albicans belesen und so einen Eindruck davon bekommen, was die Vaginalmykose ausmacht, wie sie verursacht wird und was Sie im Falle einer Erkrankung unternehmen können! Die Informationen auf dieser Internetseite werden von uns nachhaltig recherchiert und für Sie stets auf den neuesten Stand gebracht. Wenn Sie Fragen haben, wenn Sie sich doch vertrauensvoll an unser Team und wir helfen Ihnen gerne weiter.

Sollten Sie Informationen oder wichtige Fakten vermissen, freuen wir uns, wenn Sie uns via E-Mail kontaktieren, sodass wir auf unseren Seiten nach Ihren Hinweisen nacharbeiten können. Auch Erfahrungsberichte sind gern gesehen! Wir danken Ihnen vorab für Ihr Interesse und wünschen Ihnen viel Erfolg beim Informieren auf unserer Internetseite:

Der Scheidenpilz gilt als häufigste Infektionskrankheit bei Frauen

Scheidenpilz Infektion bei Frauen

Beinahe jede Frau war schon einmal davon betroffen: Scheidenpilz.

Diese – wie der Name schon sagt – durch Pilze hervorgerufene Entzündung der Scheide kann für die Betroffene sehr unangenehm sein. Doch wie kommt es zum Scheidenpilz, wie wird er behandelt und wie lässt er sich effektiv verhindern, bevor er überhaupt erst auftritt?

Scheidenpilz betrifft für gewöhnlich geschlechtsreife Frauen. Drei Viertel von ihnen erkranken mindestens einmal im Leben daran. Der Scheidenpilz, auch Vaginalmykose genannt, wird ursächlich durch einen Hefepilz, die Candida albicans, hervorgerufen. Die Scheidenflora der Frau ist sehr empfindlich. Wenn sie gesund ist, herrschen vor allem Milchsäurebakterien, die so genannten Laktobazillen, vor. Diese erzeugen ein “saures” Milieu, das dafür sorgt, dass sich krankheitserzeugende Bakterien und Pilze nicht ungehindert darin vermehren können. Manchmal kommt es jedoch dazu, dass das gesunde Scheidenmilieu gestört wird. Dann nehmen krankmachende Bakterien oder eben häufig auch die Candida albicans überhand und führen zu einer Entzündung. Zu einer Störung im empfindlichen Gleichgewicht des Scheidenmilieus können ganz unterschiedliche Dinge führen. Als Hauptursachen gelten ein geschwächtes Immunsystem, das häufig durch die Einnahme von Antibiotike hervorgerufen wird, eine starke Veränderung des Hormonhaushaltes, die beispielsweise während der Schwangerschaft oder der Pubertät, aber auch während der Menstruation oder in den Wechseljahren auftreten kann. Auch simpler Stress oder aber die Verwendung von Intimwaschlotionen können das Scheidenmilieu aus dem Gleichgewicht bringen. Doch auch externe Faktoren können das Wachstum von Pilzen begünstigen. Sexualpartner können sie übertragen, eng anliegende, synthetische Stoffe können Pilzerkrankungen auslösen, indem sie für ein feuchtes Klima sorgen. Und nicht zuletzt ist falsche Toilettenhygiene häufig für die Übertragung von Bakterien aus dem Darm in Richtung Scheide verantwortlich.

Wie stellen sich die Symptome des Scheidenpilz dar?

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Frauen, die schon häufiger von einer Infektion mit Candida albicans betroffen waren, erkennen die Symptome meistens sehr schnell und ganz ohne auf Diagnostik durch den Frauenarzt zurückzugreifen. Das am stärksten ausgeprägte Symptom ist ein starker Juckreiz, der den Betroffenen häufig stark zusetzt. Oft kommen ein brennendes Gefühl im Scheidenbereich, Rötungen und Schwellungen und ein weißlicher, bröckeliger Ausfluss hinzu. Auch Schmerzen beim Wasserlassen oder beim Geschelchtsverkehr können auftreten. Stellt der Frauenarzt die Diagnose, so untersucht er die Scheide und hat die Möglichkeit, mit einem Wattestäbchen Scheidensekret zu entnehmen und es unter dem Mikroskop auf Pilzspuren hin zu untersuchen. Meist ist der Nachweis eines Befalls durch Candida albicans sofort eindeutig. Ist dies nicht der Fall, besteht immer noch die Möglichkeit, den Abstrich ans Labor zu geben. Dort wird daraus eine Pilzkultur gezüchtet, die den Nachweis des Erregers und somit eine genaue Diagnose möglich macht.

Glücklicherweise ist die Behandlung von Scheidenpilzen eher unkompliziert und kann die Beschwerden sehr schnell lindern. In der Apotheke sind rezeptfreie Präparate erhältich, die in Zäpfchen- oder in Cremeform oder als Kombination aus beidem daherkommen. Zur behandlung werden die hochwirksamen Zäpchen für gewöhnlich vor dem Schlafengehen eingeführt und können so über Nacht ihre Wirkung entfalten und die Scheidenpilze abtöten. Zusätzlich kann mehrmals täglich eine Creme auf die Schamlippen und die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden. Wer sich die Mittel selbst aus der Apotheke holt, ohne sie vom Arzt verschrieben bekommen zu haben, sollte sich selbstverständlich alle Informationen sehr genau durchlesen, bevor er mit der Anwendung beginnt. Ganz wichtig ist es auch, ähnlich wie beispielsweise bei der Einnahme von Antibiotika, die Packung zuende zu nehmen. Denn schon nach der ersten Anwendung gehen die Beschwerden im Normalfall stark zurück, doch meist sind dann noch genügend Pilzsporen in der Scheide vorhanden. Wird die Behandlung frühzeitig abgebrochen, kann die Erkrankung neu aufflammen. Ebenfalls essentiell für einen dauerhaften Behandlungserfolg ist ein tägliches Wechseln von Unterwäsche, Handtüchern, Waschlappen und allen anderen Materialien, mit denen man in Berührung kommt. Sonst besteht die Gefahr, sich selbst wieder anzustecken. Sollte nach drei Tagen Behandlung keine Besserung eintreten, sollte man dringend den Arzt aufsuchen und feststellen lassen, ob es sich tatsächlich um einen Scheidenpilz oder etwa um eine andere Krankheit handelt, die lediglich ähnliche Symptome aufweist. Treten in der Schwangerschaft Symptome auf, ist der Gang zum Arzt ebenfalls unerlässlich.

Durch angemessene Maßnahmen kann dem Scheidenpilz vorgebeugt werden

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Die oberste Regel lautet: Beim Toilettengang stehts von vorne nach hinten wischen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, kein feuchtwarmes Milieu im Vaginalbereich zu “züchten”. Vor allem von der Verwendung von luftdichten Slipeinlagen und synthetischen Materialien ist abzuraten. Auch nasse Badesachen sollten so schnell wie möglich ausgezogen werden. Ein großes Übel sind auch Intimwaschlotionen und Sprays. Sie bringen die Scheidenflora entscheidend aus dem Gleichgewicht. Wer jedoch all diese Tipps beachtet, wird in Zukunft wesentlich seltener mit Scheidenpilzen zu kämpfen haben.

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Doch: trotz aller Sicherheiten, die sich beim richtigen Umgang mit der Infektionskrankheit Scheidenpilz für Frauen einstellen, sollte nicht vergessen werden, sich den Ernst der Erkrankung stets bewusst zu machen.

Wichtig ist, sich darüber im Klaren zu sein, dass schon einfachste äußere Umstände oder Einflüssen wie Geschlechtsverkehr das natürliche Gleichgewicht im weiblichen Intimbereich ins Wanken bringen oder nachhaltig stören können. Das Zauberwort lautet: Vorbeugung. Die Erreger, die sich durch die Pilzinfektion des Candida albicans verbreiten und zu einem Ausbruch der Krankheit führen können, lassen sich oft durch geeignete und teils herkömmliche Mittel bekämpfen. Zögern Sie also nicht, bei einem anstehenden Termin Ihrer Frauenärztin geeignete Fragen zu stellen, deren Antworten Ihnen helfen können, dem Scheidenpilz wirksam vorzubeugen.

Zerbrechen Sie sich jedoch nicht den Kopf, sofern eine gewisse Unsicherheit Sie beschleicht. Medziner wissen in der Regel angemessen mit zögerlichen Patientinnen umzugehen und bei einem solch sensiblen Thema mit Bedacht auf wichtige, hilfreiche Aspekte z. B. hinsichtlich einer nachhaltigen Intimpflege oder der Vermeidung von zusätzlicher Scheidentrockenheit hinzuweisen

Zählt eine Pilzinfektion zu den Geschlechtskrankheiten?

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Die Bezeichnung Geschlechtskrankheit hat durch oft resistente Krankheiten oder Erreger einen fragwürdigen und zu verallgemeinernden Charakter erhalten. Dennoch zählt der Viginalpilz zu dieser Art von Erkrankungen, da Symptome und auftretende Beschwerden sich immer auf den weiblichen Genitalbereich konzentrieren. Doch dieser Fakt sollte Frauen nicht abschrecken, eine ausgebrochene Infektion offen anzusprechen. Im Gegenteil: sollte sich im Milchsäure haltigen Milieu der Vagina bereits ein Scheidenpilz eingenistet haben, sind Frauen gerade im Hinblick auf deren Lebens- oder Sexualpartner in der Pflicht, diese angemessen zu informieren. Denn auch das offene Gespräch mit nahestehenden Personen ist eine Art der Vorbeugung, die nicht unterschätzt werden sollte. Das durch den Geschlechtsverkehr erhöhte Risiko einer Pilzinfektion im Intimbereich kann dadurch nämlich merklich gemildert werden.

Sollten betroffene Frauen dennoch Scheu verspüren, sich ihrem Partner zu öffnen, so können sie sich gewiss sein, dass das Thema Infektion der Vagina und die damit einhergehende Beieinträchtigung der Milchsäure Flora im Intimbereich in fast allen Fallen, in denen die Erkrankung auftritt, auf Verständnis stößt. Eine Alternative zum offenen Dialog mit Partnern ist für Frauen daher auch in einem solchen Fall das Gespräch mit der Frauenärztin ihres Vertrauens.

Adäquate Vorbeugung von Scheidentrockenheit wirkt präventiv

Stellt sich die Frage angemessener Prävention, um einem rasanten austrocknen der Vagina entgegen zu wirken, lautet die Antwort: viel hilft nicht immer viel. Viele Erreger, die zu einer Pilzinfektion im Intimbereich der Frau führen, breiten sich bei übertriebener Vorsorge nur noch flächendeckender aus, was zu einer Verschlechterung der Vaginalflora führt und dem Scheidenpilz einen weitaus größeren Nährboden bietet. Es ist daher ratsam, anstatt überspitzter Pflege durch mehrmaliges tägliches Waschen darauf zu achten, dass der Gehalt der Milchsäure im Genitalbereich wieder zu seinem Gleichgewicht findet. Ein Rat, der sich anfangs verständlicherweise profan und wenig nachvollziehbar anhören mag. Doch das natürliche Gleichgewicht und ein ausgeglichenes Milieu im Intimbereich sind Garanten für eine schnelle Genesung. Fragen Sie daher Ihre Frauenärztin nach Möglichkeiten, durch angemessene Anwendung von Hausmitteln oder Medikamenten den gereizten Genitalbereich zu behandeln. Apothekenpflichtige Präparate, wie beispielsweise Kadefungin können bei der Behandlung gute Erfolge erbringen und Beschwerden, wie Schmerzen im Unterleib oder Begleiterscheinungen, wie Feigwarzen, mildern.

Auch ein Verzicht auf Geschlechtsverkehr ist während der Zeit, in der ein Vaginalpilz den Genitalbereich befallen hat, eine unumgängliche Maßnahme – und in einigen Fällen sogar oberstes Gebot. Dies kommt zum einen durch eine erhöhte Anfälligkeit der Vagina gegenüber Bakterien, die während des Verkehrs von einem Wirt auf den anderen wechseln. Zum anderen führt ein Schäferstündchen trotz anhaltender Pilzinfektion zu einer zusätzlichen Reizung des ohnehin zu sauren Scheidenmilieus, die durch einen stark erhöhten Gehalt an Milchsäure versucht werden und kurz nach dem Sex zu einem unangenehmen Jucken und Stechen oder gar Schmerzen führen kann.

Sollte es dennoch zum Geschlechtsverkehr mit einem Sexualpartner kommen und sich nach kurzer Zeit weitere Beschwerden einstellen, ist es unbedingt ratsam, erneut einen Arzt aufzusuchen und eine weitere, zusätzliche Behandlung abzukären. Möglicher Weise kommt auch hier ein Einsatz von Kadefungin infrage.

Fazit über die Behandlung einer Pilzinfektion im Genitalbereich

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Infektion mit Candida albicans durch den gegenwärtigen medizinischen Standard sehr gut zu kontrollieren und zu behandeln ist. Die Berücksichtigung wichtiger Aspekte kann betroffenen Frauen demnach helfen, gegen die Erreger dieses weit verbreiteten Pilzes vorzugehen und einer langwierigen Ausbreitung der Krankheit entgegen zu wirken:

  • Achten Sie bei der Pflege im Intimbereich auf ein angemessenes Maß – übereiliges Pflegen ist nicht immer ratsam.
  • Suchen Sie im Falle einer Pilzinfektion das offene Gespräch mit Partnern und Ärzten.
  • Informieren Sie sich nachhaltig, mit welchen Mitteln das Abmildern eines zu hohen Gehaltes an Milchsäure möglich ist.
  • Machen Sie sich bewusst, dass der Verzicht auf Sex ein geeignetes Mittel ist, um das beeinträchtigte Gleichgewicht in Ihrem Intimbereich langsam wieder herzustellen.
  • Lassen Sie sich von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt aufklären, welche zusätzlichen Möglichkeiten der äußeren oder inneren Behandlung des Genitalbereichs es für Ihren speziellen Fall gibt.
  • Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin / Ihrem Arzt über Methoden der Vorbeugung, die Ihnen helfen zukünftige Infektionen zu umgehen und Ihren Intimbereich gegen äußere Einflüsse widerstandsfähiger zu machen.
  • Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf, sofern es bei Ihnen zu einer Infektion mit Candida albicans gekommen ist.

 

 

Beachten Sie bitte folgendes: Unsere Texte haben lediglich einen informativen Charakter. Die Informationen, die Sie auf unseren Seiten nachlesen können, ersetzen jedoch keinen Arztbesuch und sind auch nicht darauf ausgerichtet, eine Diagnose zu stellen! Daher ist unser Hinweis an Sie, nach dem Lesen unserer Inhalte keinesfalls eine Selbstdiagnose vorzunehmen!


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